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Gebühren Depotkonto - Ordergebühren

Die anfallenden Gebühren für ein Depotkonto unterteilen sich sich im Normalfall in die "Grundgebühren", die für die Kontoführung berechnet werden und die transaktionsabhängigen Gebühren, die für die Aktionen des Anlegers berechnet werden, auf.

grafik thema ordergebühren

Wichtig für die tatsächlichen Kosten deshalb in erster Linie das "Transaktionsverhalten" des Anlegers: Wie viele Transaktionen und Orders mit welchem Volumen werden gewöhnlich durchgeführt (Ordergebühren), an welchen Börsenplätzen wird gehandelt (Börsenplatzgebühr), werden Limits verwendet und sind Teilausführungen zulässig?

So wird bei wenigen Trades im Jahr und einer langen Haltedauer der Wertpapiere die Grundgebühr für die Kontoführung stärker in den Fokus des Anlegers rücken, bei vielen Orders mit hohem Volumen jedoch häufig kaum noch eine Rolle spielen.

Zusätzlich sorgt das Thema "Teilausführungen" häufig für regen Diskussionsstoff in diversen Online-Foren. So können Teilausführungen die Ordergebühren für eine Transktion nicht unerheblich erhöhen: Zu einer Teilausführung kann es kommen, wenn eine Order (etwa aufgrund der Marktlage) nicht vollständig ausgeführt werden kann und daher in mehreren "Transaktionsschritten" durchgeführt wird. Für jeden dieser einzelnen Schritte berechnet der Online-Borker nun unter Umständen erneut die transaktionsabhängigen Gebühren.

Ein Depotvergleich, wie auf diesen Seiten ausgeführt, kann damit immer nur einen ersten Eindruck des Anbieters und der Ordergebühren abbilden. Wichtig ist es daher in jedem Fall, sich über die eigene Anlagestrategie klar zu werden und einen Anbieter danach auszuwählen.

Zusätzlich empfiehlt sich immer auch ein Blick in das Preis- und Leistungsverzeichnis der einzelnen Broker: Hier sind die Gebühren und Kosten für alle relevanten Aktionen der Anleger genau ausgeführt.